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Frank Hübenthal - Heilpraktiker für Psychotherapie 

Radioaktivität und Strahlendosis!

Was ist Radioaktivität?

Bild von Terry Vlisidis aus Unsplash

Die Materie ist aus Atomen aufgebaut. Bei Radioaktivität zerfallen Atome regelrecht und es wird dabei Energie in Form von Strahlung frei. Diese Strahlung ist bei der Radioaktivität ab einer gewissen Stärke gefährlich für Lebewesen, denn wir bestehen aus Molekülketten und Genen, die Erbinformationen enthalten. Diese radioaktive Strahlung kann diese Moleküle bzw. Gene durchschlagen und somit uns schädigen und Erbinformationen zerstören. 

Die Strahlenmenge kann gemessen und beziffert werden in Sievert und Becquerel!

Die Strahlendosis in Sievert: 

Die erste radioaktiv genutzte Maßeinheit ist nach dem schwedischen Mediziner und Physiker Rolf Sievert benannt!

Die radioaktive Strahlendosis ist ein Wert auf den Organismus, der in Sievert gemessen wird. 1 Sievert entspricht = 1 000 000 Mikrosievert. Bekommt eine Mensch also eine Strahlendosis ab, so kann man den Wert zusammenrechnen. Ab einen bestimmten Wert kann man von gesundheitsschädlichen Auswirkungen ausgehen!

Die Radioaktivität ist etwas ganz normales, denn Radiostrahlen sind 

Bestandteil der Natur und radioaktive Stoffe befinden sich in der Erde und auch in Pflanzen. Die Intensität der radioaktiven Strahlungen sind jedoch in der Natur sehr gering und pro Jahr nimmt der Mensch in Deutschland ca. 2.1 Mikrosievert auf. Zwar hat dies auch Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, jedoch kann ein sehr gutes Immunsystem die Folgen leicht reparieren. Zu den 2,1 Mikrosievert gesellen sich aber noch weitere 2 - 3 Mikrosievert durch künstliche Strahlenquellen, die wir in unserer künstlichen Umwelt haben. Dann haben wir jedoch bis zu 5 Mikrosievert Strahlenbelastungen und das kann durchaus eine Belastung darstellen! 

5 Mikrosievert sind also 0,000005 Sievert! Sie beträgt aber das doppelte der natürlichen Strahlung! 

  • Bei der Bestrahlung von 1 Sievert geht man von einer grundlegenden Schwächung und einem Schaden für das Immunsystems aus. 
  • Bei einem Bestrahlungswert von 7 Sievert geht man von einer tödlichen Strahlendosis aus. 
  • Je höher der Wert, umso gefährlicher sind die Auswirkungen.
  • In der Regel werden schädigende Strahlendosen nur im Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten in Zusammenhang gebracht. Wenn der Mensch beispielsweise hochstrahlende Stoffe (Uran und Plutonium, Cäsium 137) produziert und in den Umlauf bringt. In der freien Natur sollten schädigende Strahlendosen so nicht vorkommen!
  • Durch Strahlenapparate in der Medizin und durch Atomkraftwerke sowie durch atomare Explosionen oder Kernkraftwerksunfälle können sehr hohe Strahlendosen entstehen! Aber auch durch in den Verkehr gebrachte Edelsteine oder Heilsteine können bedenkliche Strahlenbelastungen mit der Zeit auftreten. Auch können bestimmte Baumaterialien einen erhöhten Strahlenwert ergeben.

Die Bundesregierung misst stetig die Radioaktivität in der Atmosphäre, so dass eine Erhöhung sofort bemerkt werden würde. Die derzeitigen Strahlenbelastungen gelten in Deutschland als gering.

Die Strahlendosis in Becquerel:

Die zweite genutzte Maßeinheit auf Objekte die radioaktiv zerfallende Atome besitzen ist nach dem frazösischen Physiker Antoine Henry Becquerel benannt.

Ein Becquerel entspricht einer Maßeinheit, dass ein Atom in einer Sekunde des Materials durch Radioaktivität zerfällt. Hierbei werden Substanzen angegeben, die einen Becquerel zerfallswert aufweisen. Dadurch wird ersichtlich, wie sehr dieses Substanz radioaktiv ist. So werden beispielsweise Lebensmittel im Zusammenhang mit Becquerel angegeben. In Deutschland gibt es einen Grenzwert von 600 Becquerel eines Lebensmittels pro Kilogramm. Höher darf der Wert nicht sein und bei Milchprodukten und Babynahrung darf der Becquerelwert von 370 nicht überschritten werden.

Durch den Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 wurde das radioaktivi Element Casium-137 in Europa verteilt und wir könne diese erhöhten Strahlenwerte noch heute messen.  Zwar sind diese Strahlenbelastungen bereits gesunken, jedoch bei Waldpilzen in Bayern und bei Wildfleisch und bei Wildschweinen können noch Grenzwerte von über 600 Becquerel pro Kilogramm gemessen werden! 

Warnungen wegen Radioaktivität:

  • Radioaktive Pilze! In Teilen Bayerns ist es verboten Pilze zu sammeln und zu verzehren. In manchen Böden in Bayern existiert noch eine erhöhte Radioaktivität wegen des Reaktorunfalles in Tschernobyl! Sie sollten in Polen keine selbst gesammelten Pilze verzehrten, da diese erhöhte radioaktive Werte aufweisen können!  
  • Radioaktives Fleisch! Des weiteren ist das Verzehren von Fleisch eines Wildschweines mit dem Risiko einer Aufnahme von Radioaktivität für den Menschen verbunden, denn Wildschweine verzehren eben diese radioaktiven Pilze gern! 
  • Radioaktive Edelsteine! Wenn Sie bestimmte Edelsteine Zuhause besitzen, so kann von diesen eine erhöhte Radioaktivität ausgehen. Manche sehen zwar schön aus aber sie bergen die Gefahr langfristig Strahlenschäden zu erzeugen! Und das aus Unwissenheit der Besitzer! 
  • Radioaktive Heilsteine! Manche tragen sogar esoterische Heilsteine, wie den des Rosenquarzes am Körper und das den ganzen Tag. Ihnen wird eine heilende Wirkung eingeredet,  jedoch sie tragen einen Heilstein ohne zu wissen, dass von diesem Radioaktivität ausgeht.  
  • Leicht radioaktives Wasser! Leider enthalten auch einige zu kaufende Mineralwässer Spuren von Radioaktivität, weil natürliches Uran darin enthalten ist. Dies wurde in verschiedenen Tests nachgewiesen. Zwar stellen diese Wässer keinerlei Gesundheitsgefahr dar, aber man kann sich im Netz darüber informieren und das entsprechende Wasser auch meiden, denn die Mehrzahl der Mineralwasser ist frei von Uran! 

Radioaktiv strahlende Steine sind:

  • Edelsteine strahlen radioaktiv, weil sie entweder selbst radioaktiv strahlende Elemente enthalten oder bestrahlt wurden, damit diese so schön aussehen.
  • Blauer Topas
  • Farbiger Diamant
  • Roter Tumalin
  • Rauchquarz
  • Rosenquarz
  • Monatit
  • Ekanit
  • Zirkon

Diese Materialien enthalten Radioaktivität und sie bedeuten eine Erhöhung der Strahlendosis über das natürliche Maß hinaus. In wie weit diese erhöht ist kann nur bestimmt werden, wenn man diese Steine und Materialien testen lässt. Das ist aber etwas, was wir schwer durchführen können.

Fazit:

Gesundheitsbewustes Verhalten jedoch bedeutet sich dieser radioaktiven Gefahr bewusst zu werden und Strahlungsquellen zu minimieren oder gar auszuschalten!  Wir müssen unser Verhalten und unsere Einstellungen überdenken und wir müssen aber auch nicht jedes Teil aus Angst radioaktiv testen lassen. 



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