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Wege aus der Depression


Eine Depression ist eine sehr ernst zunehmende Erkrankung, die mit professioneller Hilfe behandelt werden sollte. Jede Depression ist einzigartig und hat verschiedene Ausprägungen in der Stärke der Symptomatiken. Leichte bis mittlere Depressionen lassen sich gut behandeln. Schwere Depressionen bedürfen intensive Behandlungsschritte. 

Wir unterscheiden hier jedoch zwei Depressionsstufen: 


Stufe 1: Die depressive Verstimmung: 

Bei der depressiven Verstimmung handelt es sich um eine oberflächliche kurzzeitige Gemütsverstimmung mit Symptomen. Der Betroffene hat das Gefühl keinen Antrieb zu haben und zieht sich vorübergehend zurück. Diese Verstimmung führt in der Regel nicht zu einer Beeinträchtigung der Alltagskompetenz und nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit. Im Grund genommen kann dies jeder Mensch bekommen. Sie ist kurzzeitig und gut behandelbar, um weitere Verschlimmerungen zu verhindern.  


Stufe 2: Die klinische Depression: 

Bei der klinischen Depression legt meist eine schwere Antriebsminderung vor, die  mehrere Wochen oder gar Monate anhalten kann.  Sie ist meist mit einer Arbeitsunfähigkeit verbunden und sollte zunächst psychiatrisch untersucht und zunächst dort behandelt werden. Auch kann die Fähigkeit dabei verloren sein, für sich selbst sorgen zu können oder die Alltagskompetenz ist beeinträchtigt. Der Betroffene benötigt neben der Behandlung auch eine Hilfe im Alltag oder sogar pflegerische Unterstützungen.  Gern bin ich hier Ansprechpartner für Angehörige. 


Die spezielle Major Depression: 

Bei der Major Depression handelt es sich um eine auf bis zu 2 Wochen auftretende starke Depression, wo alle Bereich des Lebens betroffen sein können. Diese Form kann wiederkehrend sein und sich im Jahr einige Male abspielen. 


Ursachen: 

Die Entstehung einer Depression geht meist ein bestimmtes Szenario von Ereignissen voraus. Sie wirken zunächst auf den Menschen ein und verursachen eine Änderung im Leben. Bestimmte Krisen, Stressfaktoren und Erkrankungen können den Entstehen einer Depression begünstigen. Ein Drittel aller an Depression erkrankter Menschen litten vorher an bestimmten belastenden Lebensereignissen mit belastenden eigenen Lebensrollen oder Verlusten von Menschen oder Angehörigen. Aber auch Konflikte in Beziehungen oder am Arbeitsplatz gingen der Depression voraus. Solche Situationen begünstigen Entzündungsmechanismen im Körper. Diese Belastungen und Traumas sorgen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse für Entzündungsprozesse auch im Gehirn. Diese beeinträchtigen  bestimmte Areale und können so als Ursachen von Depressionen mitwirken.    

Anatomisch gesehen beobachten wir heute eine Veränderung der Botenstoffe im Gehirn. Dies ist der Grund, warum Ärzte oder Psychiater auch Medikamente deswegen verschreiben.  

Auch wird beobachtet, dass der Betroffene einem gewissen Lichtmangel und Vitamin D Mangel hat und dies begünstigt ebenfalls das Entstehen einer Depression


Die Symptome einer Depression können sein: 

  • Verminderter Antrieb oder Schwäche
  • Grübeln 
  • Vermehrtes Schlafbedürfnis oder Schlafstörungen 
  • Hoffnungslosigkeit 
  • Schuldgefühle 
  • Sich wertlos führen
  • Rückzug vom Leben 
  • Einsamkeit 
  • Pessimismus 
  • Innere Leere
  • Appetitlosigkeit oder gesteigerter Appetit 

Diese Symptome könne leicht, mittel gradig bis schwer auftreten. Sie bestimmen die Behandlung. 


Die Behandlung: 

Die Behandlung einer Depression orientiert sich an den Entstehungsfaktoren. Diese sollen minimiert werden und die vor der Depression gewesenen Ereignisse müssen aufgearbeitet werden. Wichtig ist das Erreichen einer Einstellungsänderung und das Entwickeln eines neuen und positiven Lebenswillen und das planen und entfalten neuer Lebensweisen. Sport, Bewegung, frische Luft  und Lichttherapie sowie gutes Essen und Geselligkeiten sind gute Mittel, um die negativen Auswirkungen entgegen zu wirken. Hierbei sind auch Aktivitäten sehr wichtig, die Entzündungsprozesse vermeiden oder gar rückgängig machen können. 

Wichtig sind auch die Angehörigen, die auch in die Behandlung gern mit einbezogen werden können, damit ein Verständnis aufgebaut werden kann und eine familiäre Unterstützung möglich ist. 

Bei der Major Depression kann ein sogenanntes Frühwarnsystem geplant und trainiert werden!  Treten erste Frühsymptome auf, so können Notfallszenarien geplant werden, damit sich Angehörige oder Pflegedienste oder Ärzte hier unmittelbar prophylaktisch kümmern und die erforderlichen Maßnahmen einleiten können. Dieses Training gibt Sicherheit und kann für den Betroffenen sehr sehr wichtig sein. 

Lernen Sie selbst sich zu genügen und nicht den anderen alles zurechtzumachen. Lernen Sie sich abzugrenzen und haben Sie den Willen selbst wieder neue Wege finden zu können. Ich helfe Ihnen gerne dabei! 

Finden Sie den Mut und nehmen Sie gern meine Hilfe in Anspruch

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