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Die Macht der Affirmationen


Bestimmt kennt jeder von uns irgend ein Konflikt oder eine schwierige Situation  aus der Vergangenheit. Ob am Arbeitsplatz oder einen Bekannten oder in irgendeiner anderen Weise kann es Konflikte geben, die letztendlich zu Erinnerungen führen können, die uns quälen oder sehr beschäftigen.  

Vielleicht mussten wir schon beispielsweise einmal wegen eines Konfliktes einen Arbeitsplatz wechseln, oder wir haben ein Gerichtsverfahren gegenüber jemanden führen müssen. Diese Konflikte können sich in uns wie eine graue Zwiebelschicht ablegen und schwere Gefühle der Wut oder der Ohnmacht auslösen. Und jedesmal, wenn wir mit diesen Ereignissen in Erinnerung gebracht werden, so kommen diese Gefühle wieder hoch und breiten sich aus. Das kann in der Tat schwer werden damit wieder zurechtzukommen.  

Nun gibt es nur 2 Möglichkeiten einen Konflikt zu lösen. Einmal können wir die Umwelt verändern, indem wir einen Umstand schaffen, damit wir mit diesem Ärgernis nicht mehr in Berührung kommen können. Man kündigt beispielsweise seinen Arbeitsplatz oder zieht weg an einen anderen Ort. Nun, dies kann man nicht mit jedem Ärgernis machen. Nicht immer können wir also die Umwelt dahingehend verändern. Wir können manchmal nicht weglaufen und müssen uns mit dem wieder auseinandersetzen. Eine zweite Möglichkeit, einen Konflikt zu entschärfen, besteht in der Möglichkeit die inneren Einstellungen zu verändern. Und bei einer Einstellungsveränderung ist eine Psychotherapie gefragt, diese auch zu ermöglichen. 

Wenn wir also im Gespräch diese schwierigen Erinnerungen besprochen haben, so liegen sie vor uns und können bearbeitet werden. Jedes dieser Erinnerungen ist an Emotionen gebunden. Die der Wut oder die der Ohnmacht. Man kann diese Gedanken und Emotionen auch als Anhaftungen bezeichnen. Solange man daran denkt, solange werden diese Emotionen hoch kommen und dem Konflikt wieder Nahrung geben. Wenn wir also erinnert werden und daran denken, so haften wir an diesem Konflikt gedanklich wieder an. Wie schön wäre es jedoch diesen Anhaftungen keinen Raum mehr geben zu können, damit sie sie abfallen?  Diese Möglichkeit besteht in der gezielten Anwendung von Affirmationen! 


Was sind Affirmationen? 

Affirmationen sind innere ausgesprochene Sätze, die uns eine innere Haltung geben wollen. Beispiel: "Heute ist ein schöner Tag!" Wenn wir diesen Satz innerlich aussprechen, so kommen in uns Bilder auf. Wir denken vielleicht an Sonne und Wärme und an einen entspannten Tag. Somit erzeugt eine Affirmation eine innere Stimmung und Haltung. Die Affirmation aber sollte nicht nur einfach so ausgesprochen werden, sondern sie sollte meditativ innerlich als fließenden Satz entstehen. Dieser Satz sollte innerlich sich ausbreiten und alle Bereiche letztendlich umschließen. Wie eine innere Welle, die eine Resonanz mit dem Selbst eingeht. 

Eine Affirmation auszusprechen und diese in Resonanz in uns gehen zu lassen ist nicht einfach. Das muss erst einmal geübt werden. 


1. Der erste Schritt besteht in der lauten Aussprache der Affirmation!

2. Der zweite Schritt besteht in der inneren Aussprache der Affirmation!

3. Der dritte Schritt besteht in der inneren Ausbreitung und in der sich ergebenden Resonanz mit dem Selbst!   


Zudem gibt es bestimmte Regeln für eine Affirmation. So dürfen keine Verneinungen stattfinden und auch keine negativen Emotionen hervorgerufen werden. Sie sollte Lebensbejahend und konstruktiv gestaltet sein.

Die richtigen Affirmationen auch finden zu können, dazu bedarf es einen erfahrenen Therapeuten, der sie zusammen mit dem Klienten ausarbeitet. Affirmationen sind Werkzeuge der Psychotherapie und ein Mittel für den Klienten. 


Wie aber wirken Affirmationen in der Therapie? 

Durch gedankliche Anhaftungen und die daraus sich ergebenden automatischen Gedanken und Gefühle der Wut oder Ohnmacht haben wir etwas in uns, was von selbst geht. Diese Erinnerung eines Konfliktes wirkt also weiter, wenn wir daran erinnert werden.  Durch eine Affirmation kann eine Gegenresonanz ausgelöst werden, welche die gedanklichen Anhaftungen emotional neu bewerten kann. Und um die Neubewertung geht es in der Psychotherapie! 

Beispiel: Konflikt mit einer Person: 

Die gedanklichen Anhaftungen werden wieder aktiv, wenn wir von der Person hören oder sie sehen. Also wird dies folgende passende Affirmation innerlich ausgesprochen: "Diese Person ist mir neutral!" Sobald der Betroffene an diese Person denkt, so kommen unangenehme Gefühle auf. Durch die gedanklich ausgesprochene Affirmation soll aber diese Emotion nun neu bewertet werden. Die Affirmation löscht also die innere graue Zwiebelschicht und bewertet die Emotionen neu. Deswegen ist das Finden einer korrekten Resonanz nur mit einem erfahrenen Therapeuten möglich! 

Das ist zunächst nicht einfach, aber je öfters diese wiederholt wird, so kann sich die gewünschte Gleichgültigkeit gegenüber dieser betreffenden Person einstellen. Das ist Übungssache. 


Wie diese Affirmationen in der Psychotherapie eingesetzt werden kann in einem persönlichen Gespräch in der Sitzung besprochen werden. 

Eine Affirmation ist nur eine von sehr vielen seriösen Möglichkeiten eine Psychotherapie zu gestalten. Sie wirkt im Verbund mit vielen anderen Maßnahmen. 

   


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