Therapie nach dem Heilpraktikergesetz!                                       
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Die Gefahren des Mobbings!

 


Was ist Mobbing? 

Das Wort Mobbing stammt aus dem englischen "Mob" und bedeutet soviel wie "belästigen" oder "anpöbeln." Mobbing ist ein förmlicher Psychoterror, wo der Betroffene von einer anderen Person oder Gruppe in wiederkehrender Weise böswilligen Schikanen ausgesetzt ist. Dabei kann Mobbing auch alle Altersklassen treffen.

Mobbing ist ein sehr schwieriges Thema und ich muss wirklich sagen, es ist sehr schlimm. Doch es gibt durchaus Hilfen für die Betroffenen. Das hängt davon ab, wann im Leben das Mobbing erfolgt ist und wie und von wem es durchgeführt wurde. Liegt das Mobbing lange Zeit zurück oder ist es aktuell vorhanden?  

Mobbing ist ein ganzes System von Ereignissen und wenn sich ein Betroffener an meine Praxis wendet, so werden wir versuchen dieses ganze System zu beleuchten und aufzudecken. 

Mobbing verletzt die Seele und es hat traumatische Ausmaße. 

Symptome des Mobbings: 

1. Schnelle Ermüdung 

2. Nervosität

3. Schlafstörungen / Einschlafstörungen / Durchschlafstörungen

4. Zerschlagenheit

5. Schweißausbrüche

6. Herzklopfen

7. Schwindel

8. Muskelschmerzen im Bewegungsapparat

9. Verhaltensprobleme

10. Kontaktarmut 

11. Einsamkeitsgefühle

12. Vegetative Störungen

13. Ängste

14. Arbeitsplatzprobleme:  Konzentrationsprobleme, Leistungsstörungen, Sprechstörungen. 

15. Usw,....


Mobbing bei Kleinkindern: 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass abwertende Gefühle in einer Erwachsenenperson dafür sorgen, dass ein Kind absichtlich zu etwas böswilligen gedrängt wird, was einer Schikane gleichkommt. Und meist sind es die näheren Bezugspersonen, die ein Kleinkind mobben! Das kann ein Onkel oder ein Stiefvater sein! Gerade bei Patchworkfamilien ist so etwas auch möglich! Meist werden solche Handlungen sogar als Strafaktionen wegen familiären Konflikten durchgeführt. Das Fatale daran ist, der Erwachsene übt es geschickt aus, um nicht erkannt zu werden. 

Beispiel: Ein Kind wird durch die Aufforderungen eines nahen Verwandten immer wieder zum lauten Aussprechen der Worte: "Ich bin Scheiße!" angeregt und das Kind hat es auch ständig. Der Erwachsene nutzt seine Machtstellung aus, um das Kind zu Handlungen zu bewegen, was herabwürdigend ist. Dabei weis der Erwachsene durchaus was er tut aber das Kind nicht. Und der Mobbende findet an dieser Herabwürdigung sogar emotionales Gefallen. Besonders Kleinkinder unterliegen in ihrer Aufmerksamkeit einer sogenannten Suggestionsmechanik. Das Kind vertraut blind und führt oftmals Handlungen aus, ohne den Sinn zunächst zu begreifen, denn es will ja lernen. Es repliziert Verhaltensmuster, was die Bezugspersonen erzeugen können. Und bei Erfolg an der ausgeführten Handlung bemisst sich das Lernverhalten. Sagt also das Kind "Ich bin Scheiße" und der Mobbende sagt "Toll gemacht", so etabliert das Kind dieses Verhalten in sein zukünftiges Denken und seinen Grundannahmen!"  

Der Schaden im Kind kann sehr schlimm sein, denn solche etablierten Grundannahmen "Ich bin Scheiße!" kann zu einer späteren Selbstwertproblematik werden! Oftmals ist es den Opfern bis in das Erwachsenensein nicht bewusst, dass eben dieses Kleinkindmobbing zu psychischen Problemen führen kann. Wenn dies durch die Psychodiagnostik aufgedeckt wird, so kommt die ganze Problematik erst zum Vorschein und wirkt auch Traumatisch. Wir verdrängen meist solche schwarzen Stellen in uns, weil wir uns dadurch selbst beschützen wollen. In diesem Zusammenhang muss man wirklich als Heilpraktiker für Psychotherapie sagen: 

"Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt! 

Und Menschen können durchaus sehr grauenhaft sein!" 

Für diesen von mir beschriebenen Fall ist nicht nur ein Mobbing geschehen, sondern sogar ein schwerer geistiger Missbrauch. Gerade bei Kleinkindern ist die Grenze zu einem Missbrauch oftmals schon überschritten.

Bei einem solchen aktuellen Mobbing ist eine Strafanzeige bei der Polizei wegen Missbrauch eines Kindes unerlässlich, denn psychische und physische Gewalt ist eine Straftat! Und für die Eltern ist das ein sehr traumatisches Ereignis. 

Oftmals liegen solche Ereignisse auch in der Vergangenheit eines Patienten verborgen! Sie sind schon viele Jahre her und gären im Menschen! Es ist Aufgabe der Psychotherapie diese Sachverhalten hierbei herauszufinden und dieses Trauma schonend aufzudecken. Durch eine angemessene Therapie kann der Betroffene seine tief verwurzelten Verhaltensmuster und Emotionen erkennen und neu bewerten. Es geht darum dieses Trauma aufzulösen und neue Wege zu finden. 


Mobbing bei Kindern in der Schule: 

In der Schule macht das Kind Erfahrungen mit unterschiedlichen Gruppen und auch mit Lehrern! Und hier gibt es verschiedene Möglichkeiten des Mobbings. 

Entweder können Kinder in der Schule durch Gruppen gemobbt werden oder durch Lehrer selbst, die sich nicht unter Kontrolle haben. Aber auch einzelne Kinder können das untereinander. In allen Fällen kann es zu Leistungsabfällen kommen bis hin zur Schulunfähigkeit. Wenn Sie als Elternteil Anzeichen sehen, so fragen Sie ihr Kind gezielt danach und helfen Sie die Verursacher Dingfest zu machen. Ein frühzeitiges Intervenieren bei der Schulleitung durch die Eltern ist hier zu empfehlen. Wenn der Mobbende erfährt, das sein wachsames Auge über allem steht, so lassen sie meist von weiteren Mobbing ab. 

Ist der Schaden durch Mobbing schon in der Schule eingetreten und es gibt Leistungsabfälle und psychische Auffälligkeiten, so kann meist nur eine Psychotherapie bei einem Spezialisten helfen. 


Mobbing in sozialen Netzwerken:

Eine ganz üble Form des Mobbing ist das Mobbing in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Whatsapp!  Hier werden beleidigende und herabwürdigende Posts und Statements vergeben und diese sind öffentlich auf den eigenen Profilen sichtbar. Leider können diese auch anonym gegeben werden. Der Betroffene kann also nicht nachvollziehen, wer da gerade mobbt.  

Inder Psychotherapie geht es hier um die Findung eines neuen Umganges mit diesen sozialen Medien. Auch gibt es Möglichkeiten sich dagegen wehren zu können. Aber vorrangig werden die auffälligen psychischen Belastungen angegangen. 

 

Mobbing in der Ausbildung und am Arbeitsplatz:

Mobbing in der Ausbildung und am Arbeitsplatz ist heute ein sehr großes Thema. Es verursacht Schäden in Milliardenhöhe. Im Mobbing-Report werden die Kosten dieses schädlichen Verhaltens geschätzt. Allein der Schaden durch Mobbing und der Produktionsausfall kostet allein in Deutschland über 12,5 Milliarden Euro jährlich! Der deutsche Gewerkschaftsbund beziffert den Schaden durch Mobbing auf sage und schreibe 25 Milliarden Euro pro Jahr! 

Einen Tag Arbeitsausfall wegen Mobbings kostet in Deutschland zwischen 100 Euro bis 400 Euro pro Tag! 

Angesichts dieser Zahlen gehört Mobbing in der Arbeitswelt zu keinen Einzelfällen mehr, sondern es passiert überall und in allen Bereichen. Viele Angestellte und Arbeiter sind bereits Mobbing ausgesetzt und haben innerlich schon gekündigt. 

In der Berufsausbildung gemobbte Menschen fallen in ihren Leistungen ab und müssen unter Umständen die Ausbildung sogar beenden. Wenn ein Ausbilder mobbt, weil er doch lieber einen anderen ehemaligen Bewerber gehabt hätte, so ist dieses Verhalten besonders schlimm. Der Auszubildende versucht in seiner Entwicklung auf eigenen Füßen zu stehen. Eine negative Erfahrung kann ihn auf Dauer beeinträchtigen und zukünftige Ängste etablieren!  Was hier der Ausbilder anrichtet ist fatal! 

Sie haben als Auszubildender Rechte. Sie sind im Arbeitsschutz und in der Berufsgenossenschaft verankert. Auch der Betriebsrat ist in der Lage helfen zu können. Sie haben die Möglichkeit eine Mobbinganzeige beim Arbeitgeber stellen zu können. 


Mobbing und Straining! 

Straining ist heute zu einem sehr oft eingesetzten Mittel der Arbeitgeber geworden. Hier werden ganz bestimmte Mitarbeiter, die man loswerden möchte, durch ganz gezielte Maßnahmen überfordert und hin und her versetzt und benachteiligt. Man wird von Weiterbildungen ausgeschlossen und stetig schlecht behandelt. 

Betroffene Patienten sind oftmals in einer Zwangssituation. Sie haben finanzielle Verpflichtungen und sind durch den Arbeitsvertrag auch abhängig vom Arbeitgeber. Wenn dann solches gezieltes Straining eingesetzt wird, so kann dies krank machen und zu einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit führen. Tief in der Seele sitzen emotionale Verletzungen und Schmerzen. In der Regel werden sogar gute Arbeitsleistungen vom Leidenden erbracht. Nur der Chef tritt hier als Machtinhaber auf und drangsaliert den Arbeiter nur, weil er da ist. Meist haben die Chefs sogar selbst eine krankhafte nazistische Persönlichkeitsstörung und sie lassen ihren Aggressionen an den Angestellten aus. Leider finden wir solche Konstellationen öfters vor und es gibt keine betriebliche Möglichkeit den Chefs ihr schädliches Handeln zu untersagen. Das ist leider ein großes Manko unserer Gesellschaft, dass Leitungen von Firmen fast göttliche Macht besitzen und keiner kann sie in die Schranken weisen. Schon allein aus betrieblichen Interesse wäre das jedoch sinnvoll.    

Wenn auf ganz hoher Ebene eines Unternehmens solche Mittel des Straining eingesetzt werden, so setzten sich diese Verhaltensmuster als Betriebskultur in allen Betriebssegmenten fort. Es herrscht ein Klima der Angst und kaum ein Arbeiter geht dort gerne an die Arbeit. Es bilden sich Grüppchen von Arbeitern, die jeweils gegeneinander arbeiten und bestimmte Personen ausgrenzen, schikanieren und deutlich benachteiligen. Was vielen leitenden Angestellten nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass ihr eigener Umgang sich bis in alle Betriebsbereiche nach unten fortsetzt. Die oberste Geschäftsleitung hat nämlich eine Vorbildfunktion für alle Mitarbeiter. Übt also ein Verwaltungsdirektor Straining gezielt durch, so werden auch andere Abteilungsleiter dieses Verhalten Imitieren, weil es ja gewollt ist. In der Regel können solche Unternehmensführungen als absolut Betriebsblind angesehen werden. Sie interessiert keine Menschlichkeit, sondern eher der Umsatz und die Zahlen müssen stimmen. Solche Unternehmen genießen meist einen sehr schlechten Ruf am Ort und sind für ihr verantwortungsloses Handeln in der Bevölkerung bekannt. Man kann nicht empfehlen dort arbeiten gehen zu wollen.  

In der Psychotherapie ist eine Aufarbeitung des Mobbings unerlässlich. Wann hat es angefangen und wer mobbt hier?  Gibt es die Möglichkeit sich noch zu wehren oder muss der gemobbte seine Anstellung wechseln?  Wir müssen hier eine Strategie erarbeiten und neue Wege suchen. Zudem sind die tiefen seelischen Wunden wichtig beachtet zu werden. 

 

Mobbing als Senior:  

Als Senior können familiäre Streitigkeiten durchaus zu Mobbing führen, wenn Senioren ausgegrenzt werden oder als hilfebedürftige Menschen Repressalien der Verwandten ausgesetzt sind. So können aggressive Handlungen und böswillige Äußerungen zur Herabwürdigungen führen und sehr schmerzhaft sein. Solche Konstellationen kommen durchaus vor und sind ein heikles Thema. Ist ein Senior auf Hilfe der Verwandten angewiesen, so ist der Nachweis meist schwierig und diese Sachverhalte werden verdunkelt. Meist können nur durch räumliche Trennungen oder Kontaktabbrüche voneinander Verbesserungen erzielt werden. Aber auch eine Einstellungsänderung und die Realisierung von Sozialdiensten können Verbesserungen schaffen. 

Sollte ein Senior, der gemobbt wird sich an meine Praxis wenden, so kann eine Beratung und Therapie erfolgen, was man unternehmen kann, um das Mobbing zu beenden. Sinnvoll sind Gespräche über das Erfahrene und wie man damit jetzt umgehen kann. 

Wenn ein überforderter Angehörige sich an meine Praxis wendet, so kann ich Hilfestellungen geben, wie man solche Überforderungen durch andere Lösungen meistern kann. Denkbar wäre eine entlastende Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst sicherzustellen. Das nimmt zunächst einmal viel Spannungen heraus und kann Überforderungen abschwächen.    


Mobbing als Behinderter oder Pflegebedürftiger:  

Mobbing bei Behinderungen oder bei Pflegebedürftigkeit ist ein sehr schlimmes Thema. Denn hier werden die wehrlosesten aller Menschen psychisch und körperlich einer Form von Gewalt ausgesetzt und dies ist eine Straftat! Da viele solcher Straftaten im Dunkeln geschehen, gehört es jedoch in die Diskussion! 

In den sozialen Medien tauchen ab und zu Videos auf, wo Pfleger und Betreuungspersonen zu vollkommen herabwürdigenden Aktionen gegenüber ihren Schutzbefohlenen zu sehen sind. Pflegebedürftige oder behinderte Menschen werden herabwürdigend angeschrien oder sogar durch Gewalttaten angegriffen. Oftmals stehen dahinter vollkommene Überforderungen und persönliche Unreife der Mobbenden dahinter. Dies kann niemals entschuldigt werden. Wer solches ausführt ist verantwortlich!  Zu verantworten haben solches auch die Dienstleister bei denen diese tätigen Betreuungskräfte und Pfleger angestellt sind. Sie haben eine Fürsorgepflicht und sie müssen die Angestellten auch auswählen nach psychischer Stabilität. Zudem sind solche Dienstleister auch verpflichtet die angestellten Betreuungspersonen und Pflegekräfte nicht zu überfordern. Sie tragen also eine Mitschuld, wenn so etwas passieren sollte! 

Gibt es Anzeichen für ein Mobbing behinderter Menschen oder pflegebedürftiger Menschen durch einen sozialen Dienstleister, so sollte auf jeden Fall bei der dortigen Geschäftsleitung vorgesprochen werden, denn ein guter Ruf kann durch solche Taten ganz schnell vorbei sein. Jeder seriöser Dienstleister muss bei solchen Ereignissen einschreiten!  

Eine Psychotherapie in einem solchen Fall ist meist sehr schwierig! Da hier Straftatbestände vorliegen, gehört ein solcher Fall bei der Polizei angezeigt und ein Rechtsanwalt muss Schadensersatzansprüche geltend machen. Es muss arbeitsrechtliche Konsequenzen der betreffenden Mobbingtäter geben! Der Beweis solches Mobbings ist recht schwierig! Zudem müssen die Gewaltspuren ärztlich dokumentiert werden. Eine Rechtsverfolgung kann ein Behinderter oder Pflegebedürftiger nicht allein anregen. Hierzu sind Hilfen von außen notwendig. 
 
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