Therapie nach dem Heilpraktikergesetz!                                       
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Die Gefahren des Ärzte-Hoppings!

 


Was ist Ärzte-Hopping? 

Unter Ärzte-Hopping verstehen wir das häufige Aufsuchen eines Patienten bei Ärzten und Fachärzten innerhalb eines Quartales, wobei hier die Ärzte untereinander nichts davon wissen. Das Problem ist bekannt und wird bei den Krankenkassen und Ärzteverbänden diskutiert.  

Häufig sind Patienten mit den bisherigen Behandlungen unzufrieden und wollen so eine 2. Meinung einholen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. 

Jedoch gibt es auch Patienten, die mit ihrem Hausarzt unzufrieden sind und sie bitten andere Ärzte, um die Verschreibung bestimmter Medikamente. 

Besondern ältere Menschen haben viele Arztkontakte und sie gehen von einem Spezialisten zum nächsten.  

Leider gibt es auch häufige Fälle, dass bei Untersuchungen nichts festgestellt wird und man geht von einem Spezialisten zum nächsten. Letztendlich ist der Patient verunsichert und möchte doch Klarheit haben.  

In unserem Gesundheitssystem sind wir frei und es müssen keine Praxisgebühren mehr bezahlt werden. Jeder kann dahin gehen wo er will, weil wir eine freie Arztwahl haben. Wir geben unsere Versichertenkarte hin und schon wird behandelt. 


Die Gefahren des Ärzte-Hoppings: 

Das Ärzte-Hopping birgt viele Gefahren, denn wenn viele Köche einen Brei kochen, so kann er auch schlecht werden. Zudem kann die eigenmächtige Verwaltung und Ansetzung von bestimmten Medikamenten durchaus sehr gefährlich sein! 

Bei bestimmten Medikamenten, die ein Hausarzt nicht verschreiben möchte, kann der Patient zum nächsten Arzt gehen und diese sich verschreiben lassen. So kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die durchaus lebensbedrohlich werden können. 

Auch kann eine Überdosierung von Schmerzmitteln durchaus auch die Leber schädigen und zu einem Schock führen. Kaum ein Laie weis, dass bestimmte frei käufliche Schmerzmittel, bei zu hoher Dosierung lebensbedrohlich werden können! Das eigenmächtige Einnehmen von verschreibungspflichtigen Medikamenten bedarf der vorherigen Zustimmung eines Hausarztes. 

Besonders schwierig ist es bei psychischen Erkrankungen. Hier kann es sein, dass verschiedene Psychiater und Ärzte aufgesucht werden und jeder verordnet verschiedene psychisch wirkende Medikamente, welche sich unter Umständen miteinander nicht vertragen. Wer verschiedene Neuroleptika und Psychopharmaka einnimmt, die zusammen sich nicht vertragen, der kann auch eine Schädigung des Nervengewebes durch Überdosierungen erleiden und psychosomatische Störungen sogar produzieren. Das Ganze kann bis zu einer Psychose oder ein Delirium führen. Und so kommt eine Diagnose nach der anderen hinzu, obwohl das alles nur durch falsches Gesundheitsbemühen erzeugt wurde! 

Besonders schwierig ist die Angelegenheit bei Benzodiazepine und anderen Psychopharmaka, die ein Suchpotential und Abhängigkeitspotential bergen können. Diese Medikamente haben Ihre Berechtigung aber nur, wenn sie richtig dosiert und fachgerecht verordnet und entsprechend  eingenommen wurden. 

Wird ein lang eingenommenes hoch dosiertes Benzodiazepin (Opiat) einfach abgesetzt, so können Verwirrtheit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Panikanfälle usw,.. auftreten. Solche Mittel gehören langsam ausgeschlichen und dies unter Anweisung des behandelnden Arztes. Und es ist falsch mehrere Ärzte an einem Patienten herumdoktern zu lassen. Nur Ihr Hausarzt kennt Ihre Biografie und die ist entscheidend.   

Da jeder Arzt eine Diagnose stellen muss, um Abrechnen zu können, so kann bei einem Ärzte- Hopping auch ein Berg von Diagnosen zusammenkommen, die dem Patienten eher schaden als nützen kann. Denn Diagnosen haben Macht über den Menschen und sie können zur Bedrohung werden, wenn sie zuviel werden und überall bekannt sind. 

Wenn Menschen nur noch aus Diagnosen bestehen, so kann dies eine Folge des endlosen Ärzte-Hoppings sein! 


Psychosomatik ist hier das Schlüsselwort des Tages: 

In der Tat gibt es Patienten, die total verzweifelt sind, weil niemand so richtig feststellen kann, was zu den körperlichen Beschwerden geführt hat. Keiner hat irgendeine Idee und dann werden tatsächlich Berge von Medikamente verschrieben, welche sich unter Umständen gar nicht miteinander vertragen, weil die vielen Ärzte nichts voneinander wissen. Und so werden psychische und körperliche Symptomatiken noch schlimmer.  

In den Forschungen rund um die Psychosomatik ist bekannt, dass körperliche Symptome auch ein Ausdruck von psychisch-seelischen Beschwerden und Belastungen sein können. Psychische und seelische Konflikte kann der Mensch nicht immer angemessen verarbeiten und so konvertieren sie auf psychosomatischer (Körperlicher) oder dissotiativer (Innerpsychisch) Ebene. So können sich körperliche Symptome von Schmerzen und Missempfindungen bilden oder es entstehen im Verhalten Ängste und psychisch auffälliges Verhalten. Die Apparatemedizin kann hier nichts feststellen. Somit ist der Patient nicht verrückt, sondern psychosomatisch erkrankt.  

In diesem Fall ist es immer sehr gut, wenn Sie zu einem Behandler kommen, der sich mit Psychosomatik und Konversionsstörungen auskennt! 

Eine ausführliche Psychodiagnostik ist in der Lage solche Störungen zu identifizieren und anschließend gut zu behandeln. 

In meiner Praxis bin ich spezialisiert auf psychosomatische Konversionen und wie man diese mit Psychotherapie gut behandeln kann.  


Fazit in der psychotherapeutischen Behandlung: 

Der Abgleich mit den verordneten Medikamenten mit den angegebenen Beschwerden ist hier sehr wichtig. Zudem stellen die Kenntnisse von Medikamenten und deren Wirkungsweisen an den Heilpraktiker für Psychotherapie hohe Anforderungen, sich damit auch auszukennen. 

Auch ist es wichtig herauszufinden, ob nicht durch Ärzte-Hopping die angegebenen Beschwerden produziert wurden. Somit ist eine Rücksprache mit dem Hausarzt unerlässlich, wenn dieser Verdacht aufkommen sollte.

Der Klient sollte daraufhin gewiesen werden, dass alle Maßnahmen ausschließlich über den Hausarzt angesetzt werden müssen. Denn hier kommen alle Informationen zusammen und der Hausarzt hat ein wachsames Auge auf die Verträglichkeit aller angesetzten Maßnahmen.   

Eine Psychotherapie kann erst angesetzt werden, wenn diese Vorgänge abgeklärt wurden. 

Auch kann eine Psychotherapie darin bestehen, bei Beschwerden das Vertrauen zu dem eigenen Hausarzt wieder herzustellen und Grundeinstellungen zu den eigenen Krankheiten zu verändern und eine Prophylaxe für den Patienten zu entwerfen, wie er damit umgehen kann. 

Die Förderung von einer Entwicklung von gesunden Lebensweisen ist besonders hier wichtig. 


Jeder von uns hat eine eigene Verantwortung für seine Gesundheit!  

 

 




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