Ambulante Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz! 
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Umgang mit Diagnosen


Die folgenden Hinweise gelten ausschließlich für psychische und psychiatrische Diagnosen! 

Ich kläre meine Klienten ausführlich über eine Diagnosestellung im Rahmen einer Psychotherapie oder Psychiatrie auf und welche Folgen sie haben kann. Auch insbesondere dann, wenn diese Diagnosen dem Umfeld oder dem Arbeitgeber bekannt werden. 

Mit solchen gestellten oder noch zu erstellenden Diagnosen sollte man sehr vorsichtig umgehen. Man muss genau abwägen, wer diese wissen darf und wer nicht. 


Diagnosen bei Kleinkindern und Kindern in der Schule:

Wer allzu leicht im Kindergarten oder in der Schule von solchen Diagnosen der eigenen Kinder berichtet, kann leider für eine Herabstufung sorgen, ohne sich bewusst darüber zu sein. Im Kindergarten oder im Lehrerkollegium wird ausführlich über eine psychische Diagnose diskutiert und in unserem Schulsystem wird leider konsequent aussortiert

Wird einem Kind heute noch eine Chance in unserem Bildungssystem gegeben, wenn es psychisch eine Diagnose hat und jeder diese erfährt? 

Manchmal benötigen Kinder eben etwas länger in ihren Entwicklungen, und man sollte sich nicht von Normen verunsichern lassen. Lassen Sie sich bitte von niemanden Angst machen Ihr Kind sei nicht normal. Wenn Sie verunsichert wurden, so wird es Ihr Kind auch spüren. 

Hat ein Kind eine psychische Diagnose, so wird es nicht mehr für voll genommen. Es wird von allen Seiten unter Druck gesetzt. Wieso nur? 

Letztendlich kann dies zu einer Überhäufung von angeblichen Überforderungen und sogar zu angedichteten Behinderungen führen. So kann die Biografie des Kindes sehr beschädigt werden. Ein Kind braucht Zeit, um Entwicklungen realisieren zu können und warten Sie eine entsprechende Therapie bitte ab. 

Oftmals sind es die Eltern selbst, die vollkommen aufgelöst von einem Arzt zum anderen gehen bis irgend einer folglich eine schwere psychiatrische Diagnose stellt und wohl möglich sogar Psychopharmaka verschreibt. Bitte lassen Sie sich bei solchen Sachen richtig beraten! 


Wenn die Diagnosen zu leichtfertig bekannt gegeben werden:

Geben Sie Ihre psychischen Diagnosen nicht ihrem privaten Umfeld weiter. Es wird getuschelt und gemauschelt und die Freunde und Nachbarn von einst können sich abwenden.  Leider ist eine psychische Diagnose in unserer Kultur immer noch befremdlich. Viele wissen nicht, wie man damit umgehen sollte. Weihen Sie nur vertraute Menschen ein, die es wissen müssen, weil Sie diese brauchen werden. 

  

Weitergabe der Diagnosen wegen kassenfinanzierter Therapie: 

Streben Sie eine kassenfinanzierte Therapie an, so werden alle Diagnosen an die Krankenkasse übermittelt und Ihr Hausarzt erfährt diese. Sie können fortan auf allen Überweisungen und Krankenhausberichten und Arztbriefen erscheinen. Sogar die Rentenversicherung kann davon erfahren sowie der medizinische Dienst der Krankenkassen! 

Man glaubt es kaum, was da in so manchen Krankenhausberichten für Diagnosen auftauchen, und man fragt sich, woher dies das wissen? 


Diagnosen und private Versicherungen: 

Eine psychische Diagnose bei Gesundheitsversicherungen, wie Lebensversicherungen, Unfallversicherungen, Krankenhaus Tagegeld Versicherungen oder Zusatzversicherungen kann sehr problematisch werden!! Tatsächlich kann das Vorliegen einer solchen Diagnose zu Ausschlüssen der Versicherungsleistungen führen! Bei Neuabschlüssen sind Sie zur Information jedoch verpflichtet! 

Teilen Sie diese Diagnosen nur bei Neuabschlüssen mit, aber niemals bei schon bestehenden Versicherungen! 


Diagnosen beim Arbeitgeber: 

Psychische Diagnosen bei Ihrem Arbeitgeber stellen ein sehr großes Problem dar, welches nicht unterschätzt werden sollte! 

Bei Arbeitgebern und dem Betriebsarzt kann eine psychische Diagnose dazu führen, dass das Arbeitsverhältnis DAUERHAFT beeinträchtigt werden kann, oder die Vorgesetzten kommen auf dumme Gedanken und wollen Sie wohl möglich sogar entfernen!  Ja, sogar das Ende der erhofften Kariere kann dies bedeuten! Nach meinen Beobachtungen ist das leider die Regel! Stellen Sie sich vor, sie haben eine verantwortungsvolle Position inne und der Chef erfährt von einer psychischen Diagnose. Man kann Ihnen die Verantwortlichkeit also dann absprechen und Sie versetzen oder gar kündigen! 

Sollten Sie nötigerweise eine Bescheinigung bei Ihrem Arbeitgeber abgeben müssen, so schwärzen Sie IMMER das Diagnosefeld!! Diese Diagnosen darf der Arbeitgeber nicht erfahren! 

Haben Sie große Probleme bei Ihrem Arbeitgeber, weil sie eine schwere psychische Diagnose haben, so beantragen Sie umgehend einen Schwerbehindertenausweis auf dem Versorgungsamt. Dann sind Sie vor Kündigungen zumindest geschützt! 


Wer also mit seinen Diagnosen zu leichtfertig umgeht, kann damit großen Schaden  in seiner Biografie anrichten! 


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