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Verhalten und Sucht!



In unsern Gehirn befindet sich ein hormonelles Belohnungssystem. Haben wir mit einem Verhalten Erfolg, so werden Endorphine im Gehirn ausgeschüttet und wir fühlen uns gut. Je erfolgreicher das Ereignis ist, umso mehr Endorphine werden ausgeschüttet und die Glücksgefühle sind somit stärker. 

Dieses System wiederum ist von Natur aus so angelegt, um erfolgreiches Verhalten als gelerntes Muster etablieren zu können. Somit trägt es zum lernen in uns bei und schafft die Bereitschaft erfolgreiches Verhaltens wiederholen zu wollen. 

Da die elektronischen Medien jedoch etwas virtuelles sind, so stellt die Nutzung in der Tat auch ein besonderes Problem dar. Elektronische Medien funktionieren über Bildschirme und sie können sehr viele Informationen durch Bilder uns bereitstellen.

Werden in Spielfilmen, Sozialen Medien, PC Spielen, oder anderen Bereichen besondere stimulierende Reize angeboten, so kann der Belohnungsmechanismus auch hier aktiviert werden und in besonderen Situationen sich zur Sucht entwickeln!  Dies passiert besonders dann, wenn ein Rückzug in die Virtualität auf Kosten unseres realen Seins stattfindet. 

Man spricht dann nicht von einer stoffgebundenen Sucht, sondern von einer verhaltensbasierten Sucht.  

In der Bundesrepublik Deutschland wurde vor kurzem die Sucht nach elektronischen Medien als Krankheit erklärt.


Mögliche Kategorien der verhaltensbasierten Sucht sind: 

  • Sucht nach Handys
  • Sucht nach PC Spielen
  • Sucht nach sozialen Medien. 
  • Sucht nach exzessiven Konsumieren von Filmen aller Art. 
  • Spielsucht.  
  • Sucht nach pornografischen Material


Symptome der virtuellen Sucht können sein: 

  • Sozialer Rückzug 
  • Probleme in sozialen Beziehungen und Eheproblemen. 
  • Streitlustig und Gereiztheit.
  • Schlafstörungen. 
  • Überschuldungen wegen hohen Kosten für virtuelle Medien oder Spielsucht.   
  • Vernachlässigung sozialer Kontakte und sozialer Rückzug. 
  • Ständiger Konsum elektronischer Medien und Geräte. 
  • Ständige Bereitschaft elektronische Medien nutzen zu wollen. 
  • Vernachlässigung der häuslichen Hygiene. 
  • Vernachlässigung der eigenen Körperhygiene. 
  • Probleme im Beruf bis hin zur Arbeitslosigkeit.
  • Unfähigkeit beruflich tätig zu sein.
  • Unfähigkeit neue soziale Beziehungen dauerhaft einzugehen. 
  • Einsamkeit. 
  • Selbstbewustseinsprobleme in der realen Welt. 

 


   

 



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