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Alles über Fatique


Viele Krebspatienten entwickeln während ihrer Krankheit ein Fatique-Syndrom. Es entwickelt sich eine völlige körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung. Der Patient kann sich zu fast nichts mehr aufraffen und er wirkt müde und erschöpft.  Diese Müdigkeit ist Anhaltend und der Betroffene hat das Gefühl nur noch begrenzte Aktivitätskräfte zu besitzen. 

Durch Ruhe und Schlafen kann dieser Zustand nicht verbessert werden. Das Fatique Syndrom ist eine Folge einer Krebserkrankung und tritt zumeist nach einer Chemotherapie auf oder bei der Kombination zwischen Chemotherapie und Hormontherapien. Auch bei weit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen kann ein Fatique vermehrt auftreten. Häufig sind Brustkrebspatienten und Hodginpatienten davon betroffen. 


Was kann man tun? 

Zunächst muss man verstehen, dass Fatique auf verschiedenen Ebenen existiert.  

Körperlich: Reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit, Schwäche, Ermüdung, 

Emotional:  reduzierter Energielevel. geringe Motivation, Traurigkeit, Ängstlichkeit 

Psychisch: Konzentrationsschwäche, Denkblockaden, Schlafschwäche

 

Ursachen? 

Zunächst sollte man körperliche Ursachen untersuchen. So kann eine Anämie oder eine Schilddrüsenerkankungen das Auftreten von Fatique mit beeinflussen. Diese können schnell behoben werden. 

Der Tumor selbst als auch die Therapien greifen in die Stoffwechselprozesse des Organismus ein. Sie verändern sie. Die Chemotherapiestoffe sind zum Teil auch toxisch und hinterlassen im Körper viele zerstörte Zellen. Die im Verbund mit den psychischen Auswirkungen und den Verarbeitungsmechanismen scheinen das Fatique zu begünstigen. Jedoch ist der genaue Mechanismus noch unbekannt. 

Das ganze Krebsgeschehen ist ein körperliches und seelisches Trauma und bedarf der intensiven Aufarbeitung. 


Beobachtbare Symptome: 

> reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit.

> Vermehrtes Schlafbedürfnis. 

> Anhaltende Müdigkeit

> Das Gefühl schwere Glieder zu haben. 

> Keine Motivation und kein Antrieb

> Nachlassendes Interesse

> Traurigkeit und Ängste

> Konzentrationsstörungen und Wortfindungsstörungen

 

In der Behandlung: 

Hierbei geht es zunächst um die Feststellung wie stark das Fatique ist und, ob es sich um ein kurzzeitiges oder Chronisches Fatique handelt. Dies kann anhand eines diagnostischen Prozesses herausgefunden werden. Ein dauerhaftes chronisches Fatique dauert länger in seiner Behandlung. 


Therapie: 

1. Aufklärung über Fatique und die Angehörigen im Umgang damit. 

2. Moderate körperliche Aktivität. (Schnelles Gehen, Jogging, Radfahren, Nordic Walking, Wandern, Yoga, Tanzen.) 

3. Ausreichende Ernährung und trinken. (Damit Mangel verhindert werden kann!) 

4. Aktivitätstagebuch gestalten.  (Alltagsbewältigung mit Aktivitäten füllen. Einkaufen, Hausarbeit usw,..) 

5. Schlafphasen erfassen und planen. 

6. Psychotherapie. (Aufklärung, Verhaltensveränderung, Konfliktverarbeitung, Behandlung von Schlafstörungen) 

7. Imaginative Therapie (Fantasiereisen) 

 

 

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