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Der Atem


Der Atmen ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wir beginnen das eigenständige Leben mit dem ersten Atemzug und es endet mit dem letzen Atemzug. 

Bewusstheit und Unbewusstheit: 

Der ganze Atemprozess ist beeinflusst von unserer Stimmungslage und unseren körperlichen Aktivitäten. Sind wir aufgeregt und in Aktion, so atmen wir tiefer und schneller. Sind wir entspannt, so atmen wir ruhig und gleichmäßig. Der Atemprozess eignet sich hervorragend zur Meditation, denn genau hier kommen bewusste Möglichkeiten und unbewusstes Möglichkeiten zusammen und am Atem können wir sowohl das eine als auch das andere erleben und spüren. 

Der Atem ist aber noch so viel mehr! 


Die Verbundenheit mit allen Lebenwesen auf der Erde:  

Unser Atem wird von unserer Individualität als etwas eigenes erlebt und wir atmen einfach so. Doch, wenn wir den Atem genauer betrachten, so sind alle Lebewesen der Erde durch den Atem miteinander verbunden und treten zusammen in Symbiose. Somit können wir nur miteinander leben aber nicht ohne einander. 

Mit dem Atmen sind wir mit unserem Körper ständig mit der Biosphäre Erde verbunden, denn alles teilt denselben Atem. Alle Lebewesen atmen zu jeder Zeit auf der Erde, ob Tiere, Menschen, Fische und Pflanzen. Ja sogar Algen und Plankton und Mikroorganismen nehmen dam Atmen teil. Dabei leben wir alle in Symbiose miteinander. Was das eine Lebewesen ausatmet braucht ein anderes Lebewesen zum Leben. Dieser stoffliche Austausch zwischen allen Lebewesen ist die Brücke, die zueinander führen kann. Und diese Verbundenheit ist ein tiefes inneres Erlebnis, wenn man es sich vergegenwärtigt.    

In der Meditation geht es darum genau diesen Sachverhalt wahrzunehmen, um ein tiefes Bild in sich entstehen zu lassen. Der Atemprozess führt uns zu einer tiefen inneren Wahrnehmung und er öffnet einen neuen Weg zu einem tieferen Bewusstsein auf dem Planeten Erde, denn wir sind nicht isoliert voneinander!


Die innere Atmung:

Die innere Atmung ist Bestandteil unseres Körperzellen. Durch das Blut gelangt der Sauerstoff in die Körperzellen. Dort wird er im Stoffwechsel mit dem Zucker Glukose verbrannt. Es entsteht in den Nervenzellen dabei Stromimpulse, in den Muskelzellen Bewegungen, in den Mitochondrien Kraftwerke die Körperwärme. Es entsteht als Abfallprodukt Kohlendioxid. Das Blut nimmt dieses Ablallgas auf und transportiert es in die Lunge zum Ausatmen. Wir atmen 21 % Sauerstoff ein und 17% Sauerstoff aus. Dabei erhöht sich der Kohlendioxidgehalt während des Ausatmens auf 4,5 % aus prozentual dazu.  


Die äußere Atmung: 

Die äußere Atmung findet in den Lungen statt. Hier wird durch die Bewegungen des Brustkorbs das Volumen der Lungen entweder aufgebläht oder zusammengezogen. Dabei strömt beim Einatmen die Luft in die Lungen hinein und beim Ausatmen strömt die Luft wieder nach außen. 

In den sogenannten Lungenalveolen (Lungenbläschen) wird der in der Luft befindliche Sauerstoff in das Blut aufgenommen und das Kohlendioxid an die Luft abgegebenDies erfolgt durch Osmose- und Diffisionsprozesse. Die Oberfläche der Alveolen sind nur für diese Gase durchlässig. 


Die Atmung der Pflanzen:  

Interessanterweise funktioniert der Atem (Oxigenes Atmen) bei Pflanzen genau umgekehrt. Die grünen Blätter sind die Lungen der Pflanzen. Und im grünen Anteil der kleinen Pflanzenzellen befinden sich die Chloroplasten. In diesen Bereich wird durch die Fotosynthese mittels Licht und Kohlendioxid die vorhandenen energiearmen Stoffe ienergiereiche Stoffe umgewandelt. Als Ergebnis bilden sich Kohlenhydrate und Sauerstoff als Stoffwechselergebnisse. Der Sauerstoff wird von den Blättern an die Atmosphäre wieder abgegeben. 

Hier wird eine Symbiose geschlossen, denn wir Menschen brauchen den Sauerstoff und die Pflanzen unser ausgeatmetes Kohlendioxid. Mit jedem Atemzug sind wir also ein Anteil an diesem Prozess. 


Die Atmung des Planeten (Der Welt Atem):   

Da alle Lebewesen in der Biosphäre Erde einem eigenen Atemprozess unterworfen sind, muss die Erkenntnis erfolgen, dass alle Wesen dieser Welt denselben Atem miteinander teilen. 

Wenn also Sie atmen, so atmen Sie zusammen mit allen Lebewesen und dies gleichzeitig. Stofflich gesehen nehmen Sie dabei einen Atem der Pflanzen auf und Sie atmen das aus, was die Pflanzen einatmen.  


Gemeinsam teilen wir also denselben Atem.


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