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Achtsamkeit:


Die Wurzeln der Achtsamkeit liegen in der buddhistischen Traditionen.  Diese wurde von der psychologischen Wissenschaft in Form von Achtsamkeitsübungen für die therapeutischen Möglichkeiten aufgenommen. So gibt es einige Achtsamkeitsmeditationsformen, die jeder für sich nutzen kann. Der positive Nutzen der Achtsamkeit ist von großem Wert für das Wohlbefinden für jeden, der es praktiziert. 

In meiner therapeutischen Tätigkeit nutze ich diese Methoden, um den Klienten näher an sein bewusstes Sein heranzuführen. 

Was ist aber Achtsamkeit? 

Unter Achtsamkeit ist der innere Aufmerksamkeitsprozess gemeint, der sich in uns durch eine innere Geisteshaltung entwickeln und aufbauen kann. Es gibt dabei verschiedene Aufmerksamkeitszustände. Wir können beispielsweise müde, dahindösend und unaufmerksam sein oder wir sind voll konzentriert und versuchen alles um uns herum wahrzunehmen. Die Aufmerksamkeit in uns hat also verschiedene Zustände und sie ist niemals gleich. Die Aufmerksamkeit wechselt zudem je nach den Tageszeit. 

Wir sind als natürliche Wesen zudem nur begrenzt zur Aufmerksamkeit fähig und so kann sie sich nach einer bestimmten individuellen Zeit und Aktivität auch erschöpfen. 

Im beruflichen Alltag wird stetig eine hohe Aufmerksamkeit von uns gefordert. 

Eine Achtsamkeitsübung oder eine Achtsamkeitsmeditation kann durchaus die Fähigkeit zur Achtsamkeit trainieren und verbessern helfen. Ja sogar noch mehr. Achtsamkeit träg dazu bei unwichtiges von wichtigen in seinen Gedanken kennen zu lernen und von einander zu trennen. 

Wer sich mit Achtsamkeit beschäftigt lernt seine Gedanken, Gefühle, Mitgefühl und seine Toleranz kennen. Es ist wie eine Reise ins ich und des selbst, wo wiederkehrende tägliche Inhalte seines Geistes wahrgenommen und bewusst werden.  

Achtsamkeit bedeutet eine stetige geistige Grundeinstellung zu entwickeln, um dass innere wachsen zu lassen. 

 

Probleme bei der Achtsamkeitsmeditation: 

Es gibt es 5 verschiedene Hindernisse, welche mit der Achtsamkeitsübung auftauchen werden. 


In der Achtsamkeitsmeditation sind wir hellwach und konzentrieren uns auf das wahrgenommene. Dabei können Gedanken aufkommen, welche ablenken wollen. Wir können dabei ein Verlangen empfinden etwas anderes tun zu müssen durch Bildereingebungen oder Wünsche, die aufkommen. Auch kann eine innere gedankliche Stimme sagen, doch lieber etwas anderes tun zu wollen, weil man dieses Zustand der Achtsamkeit ablehnt. Andere Gefühle und Gedanken können aufkommen, die einem sagen sich jetzt unmittelbar mit anderen Geschehnissen zu beschäftigen, wie die des Einkaufens oder die von unerledigten Dingen des Alltages. Man wird unruhig dabei. Auf der anderen Seite kann uns etwas beschäftigen und wir können nicht loslassen und sind träge dabei. Auch können Gedanken des Zweifels aufkommen, ob das, was gerade geübt wird richtig ist oder nicht. 

Das solche Widerstände in uns auftreten ist ganz normal. Es sind Gedanken, Bilder und Gefühle, die aufkommen. In der Achtsamkeitsmeditation geht es darum diese aufkommenden Störungsmuster nicht abzuwehren, sondern sie dürfen kommen und durch den Übenden hindurchgehen ohne eine Wirkung entstehen zu lassen. Diese Gedanken kommen auf und gehen durch uns hindurch und verschwinden wieder im Hintergrund. Sie beeinflussen uns dabei nicht. Es hat den Charakter einer Welle, welche aufkommt und durch uns hindurchströmt, um wieder im Hintergrund verschwinden zu können.  

Dabei nehmen wir alle Aspekte und Inhalte dieser aufkommenden Welle wahr und bewerten diese nicht. Sie beeinflusst uns nicht. Sie haftet nicht an uns. 

Auf diese Weise entsteht so nach und nach die Fähigkeit der Achtsamkeit etwas in uns nicht mehr automatisch bewerten zu müssen. Und darum geht es. Nicht mehr in Schubladen denken, sondern bewusst wahrnehmen zu können. 


Unter Achtsamkeit können wir klarer denken und wenn wir dann reagieren, so aus der eigenen Bewusstheit heraus und nicht mehr, weil das außen uns reagieren lässt. 

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