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Meditation:


Die Meditation ist etwas, was wir alle im Grund genommen auch schon kennen. Doch es ist uns meist nicht bewusst. Über sich und die Welt nachdenken!  Sich Gedanken machen ist also schon eine Art der Meditation. Jeder, der seine Gedanken ordnet und sich bewusst wird meditiert. 

In der Menschheitsgeschichte haben sich überall auf der Erde verschiedene Meditationsformen und Techniken entwickelt. 

So gibt es zwischen der westlichen Welt und der fernöstlichen Welt verschiedene Denkweisen und Ansätze, welche sich grundlegend voneinander unterscheiden.  


Die westliche Welt und seine Kultur des Materialismus: 

Die westliche Welt, in der wir leben ist schon seit je her materialistisch geprägt. Schon unseren Vorfahren im Mittelalter war es wichtig Besitz zu haben und von materialistischen Gütern umgeben zu sein. Bevor der Staat und die Religion durch die Französische Revolution im Jahre 1789 bis 1799 getrennt wurden, regierte eine feudale absolutistische Ständestaatspolitik der herrschenden Fürsten und ganz besonders der Kirchen. Vor dieser Zeit regierten Fürsten und Kirchen und die Bauern waren die Leibeigenen. Also der Besitz des Herrschenden. Und so wurden viele Kriege wegen Besitzansprüchen zwischen den Fürstentümern und Völkern und Kirchen geführt. Revolutionen waren die Folgen. Du bist was Du besitzt. Später haben die Europäer damals Kolonien gegründet und sich materialistisch daran bereichert. Auch die Urvölker in den anderen Erdteilen wurden unter Besitz gestellt. Amerika wurde im 15 Jahrhundert entdeckt und Gold wurde in Südamerika bei den Eingeborenen gefunden und über den Atlantik transportiert. Afrika wurde kolonisiert und Afrikaner wurden als Sklaven verkauft und in Besitz genommen. Endlose Kriege und Revolutionen waren die Folgen. Und selbst heute noch ist unsere westliche Kultur darauf ausgerichtet Besitz haben zu wollen.    

Die ganze Gesellschaft des Westens basiert heutzutage auf Konsum und materiellen Gütern und auf Besitzansprüchen des Reichtums. Und jeder Mensch ist davon durchdrungen. Jeder muss das Neueste haben und ein Auto und das beste Handy. Nur dann sind wir im Inneren auch zufrieden. Materielle Güter und Geld macht heute Glücklich. Kein Abend vergeht heute ohne eine Millionärsshow oder es werden Jackpots beim Lotto verlost, wo Millionen gewonnen werden können. Die Menschen im Westen brauchen Statussymbole und ein Zeichen nach außen, um zu zeigen wer man ist.  Mein Haus, mein beruflicher Erfolg und mein tolles Auto. Es zeigt, wo wir stehen. Hast Du nichts, bist Du nichts! Doch leider bringen solche kulturelle Einstellungen auch eine ganze Menge an Problemen für den einzelnen mit sich. Man muss sich die Frage stellen, ob das wirklich so sehr erstrebenswert ist? 

Letztendlich haben sich die westlichen orientierten Wissenschaften entwickelt, welche davon ausgehen, dass die Umstände der materiellen äußeren Welt auf uns einwirken und uns im Inneren formen. Es durchsetzt unsere Kultur und unser Verständnis von dieser Welt.  

In dieser Annahme formt das Äußere das Innere! 

Doch in anderen Teilen dieser Welt gibt es andere Ansichten und Auffassungen. Und der kulturelle Kampf dieser verschiedenen Denkweisen und Ansichten existiert seit dem die Europäer sich damals aufmachten, um die westliche Kultur allen Völkern der Erde zu bringen.  


Die fernöstliche Welt und die Lehren des Geistes: 

Die fernöstliche Welt unterscheidet sich da sehr mit der aus dem Westen. In der Vorzeit schon haben sich geistige Hochkulturen entwickelt mit ganz anderen Denkweisen. Vorwiegend waren dort nicht die Besitzansprüche, sondern geistige Grundhaltungen, Ehre und philosophische  Einstellungen gegenüber der Welt waren und sind heute noch vorrangig. Auch im fernen Osten wurden damals Kriege geführt und ein Kampf der Herrscherhäuser um Macht entfaltete sich.     

Zwar bestimmen auch hier materielle Güter und Reichtum mittlerweile auch das Empfinden der Menschen aber kulturell bedingt ist diese Sache etwas anders. Im ganzen ostasiatischen Raum sind die Menschen inspiriert vom Konfuzianismus, Buddhismus und dem Taoismus (Daoismus). Diese drei Wege bestimmt das kulturelle Leben in ganz China und den umliegenden Ländern. Es ist gefüllt von einer gesellschaftlichen und religiösen Lehre der inneren Bereitschaft das Dao und Lebensweisheiten umzusetzen. Mit dem Dao ist der "innere gute Weg" gemeint, den der Mensch dort durch religiöse und philosophische Einstellungen und Verhaltensweisen folgen wird. Gefüllt mit Weisheiten und Meditationstechniken und von Lehren, welche das Universum in Yin und Yang einteilen. Also eine Energielehre. Dazu gehören ganz viele kulturelle Vorschriften und Einstellungen. Die Disziplinfähigkeiten dieser Menschen dort ist beeindruckend!  


Während hierzulande die Trennung von Religion und Staat vollends vollzogen wurde ist das spirituelle Leben in diesen fernöstlichen Ländern ein wichtiger Bestandteil auf allen Ebenen des Lebens geblieben. 


Im Kern dieser Kultur geht es um das Formen des inneren Selbst. Das so geschaffene innere Selbst verändert Schritt für Schritt das Äußere. Also genau gegensätzlich zur westlichen Kultur und Auffassung.  

In Indien finden wir zudem den Hinduismus vor, welcher auch inspiziert ist von der Lehren und der Religion der alten Veden, welche vor tausenden von Jahren dort lebten. Der Hinduismus hat sich daraus entwickelt und auch buddhistische Einflüsse sind unverkennbar vorhanden. Die heutigen Yoga Praktiken und entsprechende Meditationsformen zielen darauf ab, das innere zu Formen und den Geist und das Bewusstsein zu trainieren. Das so geschaffene Innere setzt sich so nach Außen fort und verändert diese Welt.  

In dieser Annahme formt das Innere das Äußere! 

Fazit:   

Für uns, die aus der sogenannten westlichen materialistischen Kultur kommen, bietet diese  fernöstlichen Denkweise interessante neue Wege an, um mehr über uns selbst erfahren zu können. 

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