Ganzheitliche Therapie für Ihre Gesundheit!  
Frank Hübenthal - Heilpraktiker für Psychotherapie 

Nahrung ist nicht nur Nahrung! 

Es gibt so vieles, was wir nicht kennen! 


Für die Ernährungswissenschaftler und Mediziner besteht unsere Nahrung aus nichts anderem als aus Nährstoffen und Energie für unser Leben. Diese Ansicht hat sich in unserer Gesellschaft verbreitet und so wird es gedacht. Das aber Nahrung viel mehr sein kann, als nur Nährstoffe, diese Erkenntnisse liefern uns andere Gesellschaften und andere Kulturen. Es ist wirklich sehr interessant dort einmal vorbei zu schauen. Vielleicht sind diese anderen Erkenntnisse und Sichtweisen für unsere Gesundheit sogar sehr gut! Es zeigt wo wir stehen! 


Die Nahrung aus der Sicht des modernen Westens: 

Unsere Nahrung ist in unserer Gesellschaft viel zu Energiereich. Sie enthält viel zu viele Zuckerstoffe, Fette und an vielen Stellen viel zu viel tierische Einweise. 

Nahrung besteht für den Westen aus Fetten, Kohlenhydraten, Einweise, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Vielleicht können wir noch die Ballaststoffe und besondere Vitalstoffe als Bestandteile der Nahrung noch herauslesen. Die Nahrung hat für den normalen Durchschnittsbürger im westen keine spirituelle Bedeutung und auch keine energetische Bedeutung. Sie soll schön aussehen und gut schmecken. Gegessen wird so ziemlich alles, was es im Supermarkt. zu kaufen gibt.   

Die westliche Nahrungsmittelindustrie ist eine gigantische Nahrungsmittelverwertungsindustrie. Es wird alles aus der Natur geholt, um gewinnbringend die Nahrung verkaufen zu können. Die Meere werden leer gefischt und für die Viehzucht wird viel Wald gerodet. Es zählen Produktivität und Masse. Der Nahrung wird nur als Ware gehandelt und produziert. Ethische Aspekte spielen dabei keine Rolle. Die Nahrungsmittelhersteller haben mit allen erdenklichen Mitteln und Methoden die Produktion optimiert! Dabei gibt es weder ethische noch moralische Richtlinien! Das Tierwohl steht meistens nur auf dem Blatt Papier und die Kontrollen sind kaum möglich! Bei der Tierproduktion geht es nur um Produktivität und Ertrag. Diejenigen, die damit zu tun haben werden in ihren Ausbildungen mit diesen Gedanken gefüllt. Alles muss sich lohnen und man muss damit Geld verdienen.Es geht um keine Weltanschauung und man produziert Nahrung, um Geld umsetzen zu können.  

Große Mengen von Nahrungsmitteln werden in den westlichen Industriestaaten grundsätzlich an der Lebensmittelbörse in Ney York zum Verkauf angeboten. Findige Investoren kaufen diese Produkte auf und sie werden hin und her verkauft. Die Nahrungsmittel sind also ein Spekulationsobjekt für Investoren geworden. Wer also genug Geld hat, der kann diese Nahrungsmittel nun kaufen und sich liefern lassen. Meist sind das große und mächtige Handelsketten!  Arme Länder können diese Preise nicht bezahlen. 

Diese Praktiken in unserer westlichen Gesellschaft wollen von vielen Menschen nicht weiter getragen werden. Sie fangen an vegetarisch zu leben oder sie werden sogar Veganer. Sie stellen sich gegen diese ungesunden Lebensweisen und wollen einen ethisch humanistischen Weg einschlagen, um gesünder sein zu wollen. Das kann ich nur befürworten.

Indem wir anfangen zu begreifen, dass die Nahrung energetisch ist und unseren Geist und unsere Seele nährt, so fangen wir an uns Gedanken über die Herkunft zu machen. Denn wir sind diese Nahrung, wenn wir diese essen!  

In anderen Gesellschaften und Religionen ist man da viel weiter als der Moderne westlichen Gesellschaft!  


Nahrung aus der Sicht der Indianer in Amerika: 

Die Indianer aus Amerika hatten und haben einen Naturglauben bzw eine Weltanschauung, die von der Mutter Natur inspiriert wird. Sie verehren die Mutter Erde und alle Geschöpfe, die darauf wandeln tragen sie den Geist der Vorfahren oder der Indianer finden sich in vielen spirituellen Praktiken dort wieder. So bedankte man sich, wenn man ein Tier erlegt hatte, um davon leben zu können. Die Indianer erlegen nur so viele Tiere, wie sie brauchen und sie haben niemals Tiere ausgerottet.Alles kommt von der Mutter Erde und geht wieder letztendlich dorthin. Was der Erde wehtut tut auch dem Menschen weh. Deswegen gehen die Indianer ehrfurchtsvoll mit Mutter Natur um.  Man schenkt also der Nahrung eine besondere spirituelle Sichtweise. In Südamerika jedoch wurden bei den Mayas viele Opfergaben dargebracht, um für gute Jahre zu beten. 

Bevor der weiße Mann nach Nordamerika kam, haben die Indianer tatsächlich auch eine Art Landwirtschaft betrieben. Das ist hier fast unbekannt. 


Nahrung aus der Sicht des Judentums: 

Im Judentum gibt es die Bezeichnung des Kosher. Sie gilt besonders für die Nahrungsmittelherstellung und für die Verwendung von Nahrung. Es gilt hier das Speisegesetz, welches sich aus den Geboten der Tora her ableiten lässt. Die dazugehörige hebräische Bezeichnung "Kaschrut" bedeutet im eigentlichen Sinne: "rituelle Unbedenklichkeit!"  Die Nahrung solle so rein gehalten werden!  

In diesem Speisegesetz ist genau festgelegt welche Tiere zum Verzehr erlaubt sind und welche nicht. Es gibt ein absolutes Blutverbot. Die Lebensmittel werden in "fleischig, milchig und neutral" unterteilt und es gibt spezielle Vorschriften von der Herstellung der Lebensmittel in der jüdischen Gesellschaft.  

Somit existiert ein religiös motivierter Umgang mit Speisegesetzen für die Lebensmittel im jüdischen Raum. 

Nach den Speisegesetzen schädigen verbotene Speisen die Seele der Juden und können so zu Erkrankungen führen. Wer in seinen Speisen Blut mit verzehrt,. der wird aggressiv und übt schädigendes und Gewaltreiches Verhalten aus.  

Somit wird der Nahrung im Judentum eine seelische Beeinflussung gegeben und angenommen. Diese jüdischen Erkenntnisse wurden durch die neuesten Forschungen des Mikrobioms im Darm sogar bestätigt! 

 

Nahrung aus der Sicht der Muslime: 

Bei den Muslimen gelten ebenfalls Speisevorschriften, die aus den Geboten des Koran und den Interpretationen der Sunna entnommen werden. Verzehrt darf nur etwas, was rituell rein ist! 

So ist das Schweinefleisch und alles, was aus dem Schwein gewonnen werden kann verboten. Das Schwein gilt als unrein und nichts davon darf gegessen werden. Auch die aus deren Gelatine gewonnenen Gummibärchen sind nicht erlaubt.  Auch sind Kartoffelchips und besonders der Alkohol sowie berauschende Mittel verboten. Das Verzehren von Blut ist ausdrücklich verboten! Tierische Produkte dürfen verzehrt werden, wenn sie Halal sind. Halal bedeutet soviel wie erlaubt. Bei Halal muss das Tier artgerecht gehalten werden und es muss nach einem bestimmten Ritus geschächtet werden. Meist sprich ich dabei ein Muslim ein Gebet.   

Im Islam gibt es diese Speisevorschriften, weil diese aus dem Koran selbst entnommen werden können. Der gläubige Muslim habe sich daran zu halten. Im Koran wird deutlich erwähnt, dass der Verstoß gegen diese Regeln die Gesundheit eines Muslim gefährdet!


Nahrung und die Makrobiotik: 

Die Annahme dieser japanischen Ernährungsphilosophie besteht aus der Weltanschauung, dass Yin und Yang gegensätzliche Kräfte im Universum sind. Die ausdehnende Kraft "Yin" und die zusammenziehende Kraft "Yang."

So werden die Nahrungsmittel in Yin und Yang unterteilt und bei der Zubereitung muss auf einen energetischen Ausgleich bzw. auf die Harmonie der Zusammenstellung gedacht werden. In der Konsequenz werden Nahrungsmittel und die Zubereitung streng energetischen Gesetzgebungen unterworfen und somit werden gesunde Speisen möglichst ohne Fleisch zubereitet und verzehrt. Zwischen 50 - 60% der Nahrung sollte aus Naturreis oder Vollkornprodukten bestehen. Man unterteilt in Basische und saure Nahrungsmittel. 

In der Makrobiotik wird verzichtet auf; Fleisch, Milch, Zucker, Kaffee, Konserven sowie Tiefkühlkost und reizende scharfe Nahrungsmittel.  Die makrobiotische Lebensweise bietet ein ganzes Universum an Lebensregeln an, welche zur Entfaltung von Gesundheit verhelfen kann. Diese Lebensregeln sollen zu einem langen und gesunden Leben verhelfen. Nahrungsmittel werden also nicht als gewinnbringende Objekte gesehen, sondern als energetisch wirksame Elemente.  


Nahrung und Ayurveda: 

Die Lebensweise nach Ayurveda ist Jahrtausende alt. Also gibt es sie schon sehr viel länger, als es in Europa die ersten Gesellschaften gab. In der ayurvedischen Lebensweise wird der Ernährung eine zentrale Bedeutung zugemessen. So habe sie im Gleichgewicht der Doshas zu erfolgen. Die drei Doshas sind Vata, Pitta, Kapha und die individuelle Ausprägung dieser Doshas im Menschen kann durch eine Konstitutionsbestimmung festgestellt werden. 

Im Kern diese Lehre geht es um die Annahme, dass jeder Mensch aus einer individuellen Mischung dieser drei Doshas geboren wurde. Und die Ernährung habe sich zum Wohle der Gesundheit diesen Doshas zu orientieren. Also muss der Ayurevedapraktiker zunächst seine Doshas bestimmen lassen und anschließend stellt er die Ernährung entsprechend zusammen. Nach dem Ayurveda wird nur so sich Gesundheit entfalten können. 

Im Ayurveda setzt sich der Körper in fünf Elemente zusammen. Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther. Die Qualitäten der Doshas sind hier individuell ausgeprägt. 

  • Das Dosha Vata steht für Luft, Raum, Klarheit, Wachheit und Bewegung.  
  • Das Dosha Pitta ist Feuer und Energie. 
  • Das Dosha Kapha bedeutet stabilisierende Ruhe und Kraft.  

Im Gleichgewicht sorgen die Doshas für Gesundheit und Wohlbefinden. Ist zuviel oder zuwenig von den Doshas vorhanden, so werden sie falsch genährt und eine Krankheit kann sich entwickeln. 

Die Nahrung im Ayurveda sollte alle Geschmacksrichtungen ansprechen. Also süß, sauer, salzig, herb, bitter und scharf. Die Qualität der Nahrungsmittel sollte sehr hochwertig sein und es sollten verschiedene Speisen nicht miteinander kombiniert werden. Fleisch, Fisch, Eier und Milch sollten nicht miteinander kombiniert werden. So können belastende Schlacken entstehen. Hinzu kommen noch verschiedene Speiseregeln, die bestimmte Nahrungsmittel als gut einteilen. 

Das Ziel des Ayurveda ist es den Menschen in das Doshagleichgewicht zu bekommen.  Neben der Ernährung sind auch Praktiken des Yoga und der Meditation sehr wichtig! 

  

Fazit:

Psychische Gesundheit und körperliche Gesundheit hängt ganz viel mit unserer Ernährung zusammen. Wir haben die Wahl zwischen einer unbewussten Geborgenheit der westlichen Ernährungsindustrie und unserem Ernährungsverhalten, oder wir können versuchen zu verstehen, dass unsere Nahrung auch unseren Geist und unsere Seele nährt. Und eine gesunde Nahrung nährt einen gesunden Geist und einen gesunden Körper!

Natürlich würde das kein Wissenschaftler unterschreiben, aber die reine Wissenschaft kennt keine Ethik und sie kennt vor allen Dingen nicht die Seele eines Menschen!   

Fangen wir an bewusst über das zu werden, was unsere Nahrung ist! 

Heute verstehen immer mehr Menschen,dass wir uns genau mit diesem Thema befassen sollten.  

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